Die Industrialisierung

Der Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert
Industrialisierung
Es ist nicht von Ungefähr, dass England während des 18. Jahrhunderts die ersten bemerkenswerten Schritte für eine alles umfassende Industrialisierung machte. Durch die Tatsache, dass der Absolutismus in seiner monarchischen Herrschaftsform gelockert wurde, bildeten sich früh die Voraussetzungen für eine freie Ausbreitung des Handels, der Kapitalbildung und die Möglichkeiten der technischen Erneuerung. Weitaus früher als Frankreich und die anderen europäischen Länder herrschten hier privatwirtschaftliche und kapitalistische Bedingungen, die England zum Mutterland dieser neuen und aufstrebenden Wirtschaftsform, der Industrialisierung, machten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Großbritannien die absolut führende Wirtschaftsmacht in der Welt und erst viel später bereitete sich die Industrialisierung schrittweise auf die europäischen und nordamerikanischen Länder aus.

Der dagegen schleppende Aufbau einer gut funktionierenden Industrie konnte in Deutschland verzeichnet werden und beschränkte sich lange Zeit auf den Bergbau und die Hüttenwerke, die Eisen und Stahl produzierten. Erst mit dem Ausbau des Straßennetzes, der ersten Eisenbahnen und der Bildung eines gemeinsamen Marktes durch den Zollverein um 1834, änderte und beschleunigte diesen Vorgang. Viele Menschen, ob bis dahin arbeitslos, aus Landwirtschaft oder dem freien Gewerbe, fanden zu diesem Zeitpunkt reichlich Arbeit.

Ohne wissenschaftliche und technische Entwicklung gäbe es für die Menschheit keine sinnvolle Zukunft. Es sollte aber alles Neue im Konsens mit den Menschen, der Natur und der Umwelt gestaltet werden, nur so haben wir ein gesichertes Morgen …

Industrieanlagen aus Deutschland in aller Welt

Nicht umsonst hat auch heute noch das Wort. "Made in Germany" international Bedeutung und Gewicht. Als Wirtschaftsstandort ist Deutschland immer schon führend gewesen und wird es auch bleiben, als Nmmer drei weltweit. Im Welthandel liegt Deutschland auf Platz zwei hinter Amerika. Derzeit wird jeder dritte Euro im Export verdient. Noch 2007 betrug das Exportvolumen 970 Milliarden Euro, nur 15% der Exporte hatten außerhalb der EU einen Abnehmer, 8% ging in die USA und 3% je nach China (zum Kopieren) und Russland. Gerade in der Fertigungstechnologie ist Deutschland stark vertreten. Es gibt wohl weltweit kaum eine Maschine oder Industrieanlage die nicht aus Deutschland kommt oder zumindest sich deutsche Firmen daran beteiligt haben.

Industrieanlagen
Industrieanlagen
Die Industrie ist mit rund 50.000 Betrieben und 6,5 Millionen Beschäftigten der wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands. Nun heißt natürlich nicht, dass sich der gesamte Export auf Maschinen-und Industrieanlagen stützt. Dennoch ist Deutschland drittgrößter Automobilproduzent der Welt und es werden hier ja bekanntlich nicht die schlechtesten Autos produziert. 70% der in Deutschland hergestellten Autos gehen in den Export.

Es gibt kaum eine Maschine oder Anlage, die wir nicht im Stande sind zu bauen und nicht irgendwo zum Einsatz kommt. In der Milchwirtschaft die Abfüllanlagen, überhaupt Abfüllanlagen für Getränkehersteller und Brauereien und alle sonstigen Fabriken. Portioniermaschinen im Lebensmittelbereich, in der Holzindustrie, Petrochemie, Raffenerien und Chemiefabriken, überall sind Industrieanlagen oder Maschinen deutscher Herkunft in Betrieb oder werden für die einzelnen Wirtschaftszweige entwickelt und dann produziert, für den Eigenbedarf oder den Export. Zahlreiche Patente in der Technologie sorgen immer wieder für den technischen Fortschritt im Maschinen-und Industrieanlagenbau und damit für einen boomenden Exportmarkt.

Weiterführende Informationen: Industrie
Industrie-News:
SCHAEFFLER KG, SCHWEINFURT
Peking-Wheel von FAG
SCHAEFFLER KG, SCHWEINFURT - 29.08.2008
Wenn 22 Tonnen Stahl für Bewegung sorgen
Seit FAG die Nabenlagerung für das Millennium-Wheel in London geliefert hat gilt die Schaeffler Gruppe Industrie als der Entwicklungspartner und Lieferant für die besonderen Herausforderungen, die solche Aussichtsräder an Ingenieure und Lager stellen. Das Peking-Wheel stößt hier in neue Dimensionen vor. Nach gut eineinhalbjähriger Vorbereitungs- und Produktionszeit sind die Lager der Marke FAG mittlerweile auf dem Weg ins ferne China. ...

A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z