Verchromung

Verchromung
Waschmaschinentrommeln
aus verchromten Blech
Verchromungen werden zur Werkstoffbeschichtung in der Galvanik einsetzt. Sie kommen in der Metall- und Kunststoffindustrie zum Einsatz. Mit Einzelkontakten wird der Chromüberzug auf den zu bearbeitenden Gegenstand aufgetragen. Verchromt werden die Werkstoffe im Zuge der Endfertigung. Dabei gibt es unterschiedliche Arten der Verchromung.

Die Glanzverchromung dient neben dem Schutz vorwiegend dekorativen Zwecken. Sie wird nur sehr dünn in einem engen Fenser aus Temperatur und Stromdichte aufgetragen. Wird dieses Fenster nicht eingehalten, kann es passieren, dass die Werkstücke nicht glänzend, sondern matt werden. Aufgrund der geringen Stärke wird der Glanz nicht vom Chrom, sondern von der darunterliegenden Schicht des Gegenstandes bestimmt.

Die Hartverchromung bezeichnet das dickere Aufbringen der Chromschicht. Die Schwarzverchromung ist ein Spezialfall. Mit einer erhöhten Stromdichte und bestimmten Zusätzen erreichte der Chrom eine tiefschwarze Farbe. Eine Schwarzchromschicht ist elektrisch leitend.

Eine Verchromung allein erzeugt noch keinen guten Korrosionsschutz. Dieser entsteht erst mit geeigneten Zwischenschichten aus Kupfer und Nickel. Die zur Verchromung verwendeten Chromelektrolyte sind sehr giftig und stark ätzend. Die Verwendung von ungiftigen Chrom wird derzeit erforscht, ist aber in der Praxis momentan kaum anwendbar. Die Lösungen bestehen meist aus Ammoniumsäuren.

Verwandte Begriffe: Galvanik

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